Menü
Anmelden
Wetter Regenschauer
17°/8°Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig

Home Sonderthemen Bauen & Wohnen Wenn die Natur im Frühjahr wieder wächst
Jetzt kostenlos TestenZur Anmeldung
13:00 24.04.2020
Halbsträucher finden sich vor allem im Kräuterbeet – unter anderem der Thymian. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Halbsträucher nehmen eine Zwischenstellung zwischen Gehölzen und krautig wachsenden Pflanzen ein. Sie sollten noch im zeitigen Frühjahr gepflegt werden.

Vor allem Kräuter brauchen Rückschnitt

Der April ist ein guter Monat, um Halbsträucher zurückzuschneiden. Sie finden sich vor allem im Kräuterbeet: Etwa Thymian, Salbei und Bohnenkraut, aber auch Lavendel. Sie brauchen eine Rückschnitt auf eine Handbreit über dem Boden, rät Gärtnerin Svenja Schwedtke gegenüber der dpa. „Das erhält den kompakten Wuchs und eine schöne Form.“ Dieser Schnitt sollte von Anfang an geschehen. „Bei schon sehr großen, verholzten Pflanzen wird ein so radikaler Rückschnitt möglicherweise nicht gut gehen“, sagt die Expertin.

„Für alte, sehr holzige Lavendel und Co. gehen Sie so vor: Im April des ersten Jahres etwa ein Drittel aller Triebe auf eine Handbreit über dem Boden zurückschneiden“, sagt Schwedtke. „Im nächsten April das nächste Drittel und nach dem dritten Jahr sollte der Strauch wieder eine schöne Form haben.“ Das gleiche Vorgehen empfiehlt sie auch für zum Beispiel Bartblume (Caryopteris) und Blauraute (Perovskia).

Auch Schmetterlingsflieder (Buddleja) sollte jedes Jahr im April etwa knietief gestutzt werden, so erhält man seine schöne Wuchsform.

Verjüngungsschnitt für Forsythien

Eine ganz andere Art des Schneidens empfiehlt Schwedkte für Forsythien: „Die gelben Ziersträucher werden nach der Blüte geschnitten – und zwar so, dass ältere Zweige tief unten aus dem Strauch herausgeschnitten werden, um jüngere zu fördern.“

Man spricht hierbei von einem Verjüngungsschnitt, der im nächsten Jahr eine prächtigere Blüte nach sich zieht und insgesamt die Lebenskraft der Sträucher länger erhält. „Natürlich kann man Forsythien auch in Kasten- oder Kugelform schneiden“, sagt Schwedtke. „Aber das hat die Natur so nicht vorgesehen.“


Setzlinge und Samenkörner ins Beet bringen

Wer Setzlinge ins Beet pflanzt, sollte diese vorsichtig angießen. Das Wasser verbindet den Pflanzballen dicht mit dem umliegenden Erdreich. Ein sanfter Wasserstrahl aus der Gießkanne reicht, raten Garten-Experten. Man sollte die Setzlinge nicht mit der Brause wässern. Wer Samenkörner in den Boden steckt, sollte darauf achten, dass der Grund der Saatrille leicht feucht ist. Dann genügt es, die Samen sanft anzudrücken. Sie keimen dann auch ohne zusätzliches Angießen.
  

Anzeige
Datenschutz