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Home Sonderthemen Delitzsch-Eilenburg & Region Weihnachten in der Keramikscheune Spickendorf
01:05 28.11.2020
Im rund 600 Quadratmeter grossen „Weihnachtswunderland“ der Keramikscheune in Spickendorf gibt es allerlei Schmuck für den Weihnachtsbaum. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

Ostern 2020 ist in der Keramikscheune ausgefallen. Alle Gäste mussten zu Hause bleiben und die ehemalige Feldscheune war zum ersten mal seit fast 30 Jahren über Tage menschenleer, kalt und dunkel. Doch statt den Kopf hängen zu lassen, wurde in Spickendorf angepackt: Die Osterware wurde gegen den Weihnachtsmann ausgetauscht. So kam es in diesem Jahr einen Monat „zu“ früh zur Eröffnung des Weihnachtswunderlandes. Feierlich weihte ein Weihnachtsengel am 4. Juli das Weihnachtswunderland ein.

Weihnachtswunderland mit großer Vielfalt

Die Dekorationsleiterin der Keramikscheune hatte in diesem Jahr die komplexe Aufgabe aus dem Frühlingswunderland ein Weihnachtsland zu machen. Nach einem ausgefallenen Ostergeschäft möchte man nun meinen, es gäbe in diesem Jahr weniger Weihnachtsware. Doch das Gegenteil ist der Fall. Durch Aufkäufe von Insolvenzware und Großangeboten von Fehlläufern ist die größte Herausforderung für das Weihnachtswunderland die Menge und Vielfalt der Ware. Meisterhaft hat die Dekorationsleiterin dies mit kleinen Nischen und Räumen gelöst. Trotz der unterschiedlichsten Stile und Sortimentsbreite ist es gelungen, eine traumhafte, verspielte und stilvolle Ausstellung zu kreieren.

Keramikscheune Spickendorf

Jede Floristin bringt ihren eigenen Stil ein

Die Floristinnen haben ihrerseits meisterlich dekoriert und gesteckt. Dabei hat jede ihre eigene Handschrift. Cora arbeitet am liebsten mit echter Tanne, Kiefer und Co. und kombiniert diese mit Schaumstoffblüten und Trockenfloristik. Für das Weihnachtsfest dekoriert Katja gern in der Trendfarbe rosé, zaubert Hänger und künstlerisch anmutende Gestecke. Ein wenig verspielt und farbenfroh darf es bei Evi zugehen. Gern werden auf ihrem Tisch kleine Figuren verarbeitet und lustig in Szene gesetzt.

Kunden sind von der Ausstellung begeistert

Danach gefragt, was für die Kunden das Schönste an Weihnachten sei, bekam Alexandra Häder, Geschäftsführerin der Keramikscheune, schnell zur Antwort „der Weihnachtsbaum“. Was ihnen in der Keramikscheune am besten gefällt, war dann aber viel schwieriger zu beantworten. „Hier ist alles schön“ und „jede Ausstellung hat ihre Reize“, waren die meisten Antworten – aber in einem waren sich alle einig: Das Schönste ist die große Ideenvielfalt. In der Keramikscheune kann man sich Inspirationen holen, Dinge umsetzen, Ecken dekorieren, um es sich zu Hause gemütlich zu machen.

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