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Themenwelten
13:42 18.07.2021
Herumtoben ist gut für die kindlichen Blutgefäße. Foto: Annette Riedl/dpa/dpa-mag

Viel Bewegung von klein auf senkt langfristig das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen. Kinder sollen deshalb von Anfang an ruhig viel toben und Sport machen. „Sportliche Aktivitäten verbessern die Fähigkeit der Gefäße, sich zusammenzuziehen und auszudehnen“, erklärt dazu der Kinderkardiologe Hermann Josef Kahl.

Helios Klinik Leisnig

Schon leichte Bewegung hat positive Einflüsse

Dabei sei jeder einzelne Schritt wichtig. Selbst wenn ein Kind, das sich bisher kaum bewegt habe, mit leichten Aktivitäten beginne, habe das schon positive gesundheitliche Auswirkungen, weiß der Experte des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) aus seinem Berufsalltag zu berichten.Schon leichte

Mit Sport und Aktivität lässt sich etwa frühzeitig einer Arterienverkalkung vorbeugen, die als ein großer Risikofaktor für die Herzgesundheit gilt. Und die nach Angaben des Fachverbandes in Studien bereits bei vielen Kindern beobachtet wurde, vor allem im Zusammenhang mit Übergewicht, Bluthochdruck sowie erhöhten Blutfettwerten. „Die wenigsten denken bei Kindern schon an die Gefäßgesundheit“, so Hermann Josef Kahl. Doch diese lasse sich tatsächlich schon im Kindesalter vor allem durch die Bewegung positiv beeinflussen – je regelmäßiger die Bewegung stattfindet desto besser. Zu wenig Bewegung kann sich dagegen negativ auf die Gefäßgesundheit auswirken.

www.kinderaerzte-im-netz.de

Medizinische Versorgung von Kindern nachhaltig verbessern

Helios Klinik Leisnig lädt am 23. Juli zu einem bunten Aktionsnachmittag ein

Endlich geschafft: Freitag, der 23. Juli ist der letzte Schultag dieses Schuljahres, das durch Corona und langes Home-Schooling geprägt war. Daher veranstaltet die Helios Klinik Leisnig ein besonderes Event. Unter dem Motto „Friday for Kids – Hurra, endlich Ferien“ gibt es am 23. Juli einen bunten Nachmittag mit Bewegung, Spiel, Spaß, vielen Überraschungen und Informationen für die Eltern.

„Wir laden alle Kinder und deren Eltern ein, bei uns einen tollen Nachmittag zu verbringen, die anstrengenden Schulmonate hinter sich zu lassen und in die Ferien zu starten“, erzählt Dr. Ulla Lieser, Leitende Ärztin der Klinik für Kinder und Jugendmedizin an der Helios Klinik Leisnig. Dazu hat die Klinik ein buntes Programm auf die Beine gestellt. So gibt es einen Parcours für die Kinder, der alle Sinne in Anspruch nehmen wird. Die Tanzperlen aus Waldheim werden ein energiegeladenes Tanzprogramm aufführen, flauschige Alpakas warten darauf, gestreichelt zu werden und wer einen kranken Teddy hat, darf diesen an diesem Tag vor Ort behandeln lassen. Am Ende wartet auf die Kinder eine kleine Überraschung zum Mitnehmen. Für Speis und Trank ist gesorgt. Ein Highlight für alle Eltern wird ein Fotograf sein, der exklusiv für kostenlose Familienfotos zur Verfügung stehen wird. „Ich bin mir sicher, dass den Kindern dieses Angebot großen Spaß machen wird.

„Ich bin mir sicher, dass den Kindern dieses Angebot großen Spaß machen wird. Wir möchten den Nachmittag aber auch nutzen, um in den Austausch mit den Familien zu gehen, um zu verstehen, was sie in einem Krankheitsfall unterstützen würde. Unser Ziel ist es, die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Dafür starten wir heliosweit ein Programm, das Gesundheit als ganzheitlichen Ansatz verfolgt und Kindermedizin neu definiert. Um das zu ermöglichen und umzusetzen, benötigen wir neben den Kenntnissen über die Bedürfnisse unserer kleinen Patienten auch mehr Wissen über die Bedürfnisse der Eltern. Wir hoffen sehr, dass dieser Nachmittag ein guter Rahmen ist, um miteinander dazu ins Gespräch zu kommen“, erklärt Dr. Ulla Lieser.


Psychologie: Verbitterungsstörung kann lange andauern

Herabwürdigungen, Vertrauensbrüche und Ungerechtigkeiten können eine Verbitterungsstörung auslösen. Im Zentrum steht das subjektive Empfinden, dass man um etwas betrogen wurde – und dass man nicht die Chance hatte, etwas dagegen zu unternehmen. Das beschreibt der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP). Eine innerliche Verbitterung könne besonders dann vorkommen, wenn Enttäuschungen in jenen Bereichen passieren, die einem Menschen besonders viel bedeuten, sagt die BVDP-Vorsitzende Christa Roth-Sackenheim. Fachleute sprechen von einer Posttraumatischen Verbitterungsstörung. DPA-MAG

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