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Themenwelten
01:05 08.01.2022
Regelmäßige Bewegung ist eines der besten Mittel gegen altersbedingte Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Foto: djd/Telcor Forschung/Seventyfour - stock.adobe.com

Viele Erkrankungen treten besonders häufig jenseits der 60 auf und gelten deshalb als typische Alterskrankheiten. Oft haben sie mit der Durchblutung und dem Herzkreislaufsystem zu tun – zum Beispiel Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, periphere arterielle Verschlusskrankheit, vaskuläre Demenz, Herzinfarkt, Schlaganfall und mittelbar auch Diabetes. Zugrunde liegt in der Regel eine Arteriosklerose, also eine Verkalkung der Arterien. Dabei lagern sich im Laufe der Jahre ungesunde Fette in den Blutgefäßen ein. Diese werden dadurch unflexibler und enger, sodass sich die Blutversorgung verschlechtert. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Gefäßverschluss, der fatale Folgen haben kann.

Einfache Maßnahmen können die Gefäße schützen

Den klassischen Herz-Kreislauf- Leiden im Alter kann man mit einer gesunden Lebensweise aber oft effektiv vorbeugen, auch wenn bereits erste Erkrankungen vorliegen. „Schon mit wenigen Verhaltensänderungen lassen sich im Gefäßschutz große Erfolge erzielen. Mit einer gesunden Ernährung sowie ausreichend Bewegung lassen sich allein fast zwei Drittel der koronaren Ereignisse vermeiden“, weiß Dr. Hans-Joachim Christofor, Kardiologe aus Bochum. Also runter vom Sofa und raus zum Wandern, Walken, Joggen oder Radfahren. Auch Schwimmen und Indoor-Sport tun der Durchblutung gut – Hauptsache, man ist regelmäßig aktiv. Bei der Ernährung sind Gemüse, Obst, Nüsse und Vollkornprodukte vorteilhaft, ergänzt durch Fisch und pflanzliche Öle, Milchprodukte und Fleisch in Maßen. „Dazu bieten moderne wissenschaftliche Erkenntnisse weitere Perspektiven zum aktiven Gefäßschutz“, erklärt Facharzt Christofor. So zeigten Studien mit der Nahrungsaminosäure Arginin, dass diese bei regelmäßiger Einnahme die Gefäßfunktionen und die Durchblutung verbessern kann. Mehr dazu findet man auch unter www.telcor.de. „In meiner Praxis empfehle ich Patienten deshalb häufig eine natürliche Kombination aus Arginin und B-Vitaminen, wie in ‚Telcor Arginin plus’ aus der Apotheke“, so Hans-Joachim Christofor.

Weniger Kilos und keine Zigaretten


Bewegung und gesunde Ernährung sind auch die besten Waffen gegen Übergewicht, das einen erheblichen Risikofaktor für „Alterskrankheiten“ darstellt. Schon eine relativ geringe Gewichtsreduktion kann hier oft positive Effekte haben. Ebenso wie von überschüssigen Kilos sollte man sich außerdem von Zigaretten verabschieden. Denn ein Rauchstopp beendet nicht nur die schädlichen Auswirkungen des Qualms auf die Gefäße, diese können mit der Zeit sogar wieder elastischer werden. djd


Mit Ertüchtigung gegen die Erschöpfung

Wie man mit gezielter Bewegungstherapie wieder zu Kräften kommt

Sorgen und Ängste, permanenter Stress oder Lebenskrisen: Für die mentale Gesundheit sind das große Herausforderungen. Wenn diese Belastungen nur vorübergehend auftreten, kommen die meisten Menschen damit gut zurecht. Schwieriger wird es, wenn sich dadurch psychische oder psychosomatische Krankheitsbilder entwickeln oder verfestigen. Die Corona-Pandemie hat diese Problematik noch verstärkt. Viele Menschen leiden seit Monaten unter Ängsten, Erschöpfung oder depressiven Verstimmungen. Auch die teils aggressiven Debatten in Politik und Gesellschaft belasten oft sehr.

Findet man selbst nicht mehr heraus aus der negativen Gedankenspirale, sollte man sich nicht scheuen, Hilfe zu suchen. Eine gute Option kann eine Bewegungstherapie sein – zum Beispiel die Heileurythmie beziehungsweise Eurythmietherapie. Sie wurde im Rahmen der Anthroposophischen Medizin als ergänzendes Verfahren entwickelt. Dabei geht es nicht um Sportlichkeit. Therapeutinnen und Therapeuten leiten ruhige und gezielte Bewegungen an, um eine stabilisierende und kräftigende Wirkung bei den Anwendern zu erzielen. Die Heileurythmie ist eine medizinische Behandlung, die auf ärztliche Verordnung durchgeführt und von zertifizierten Therapeuten angeboten wird. Teilweise übernehmen die Kassen die Kosten. Astrid Andersen ist Eurythmietherapeutin und Vorstandsmitglied im Berufsverband Heileurythmie. Sie beschreibt ihren therapeutischen Ansatz so: „Wir entwickeln für die Patienten und Patientinnen eine individuelle Behandlung, in der blockierte Gefühle gelöst und geschwächte Organfunktionen gestärkt werden.“ Durch die Bewegungsübungen können die Betroffenen zu einer gesunden Balance zwischen physischen, seelischen und geistigen Anforderungen finden und neue Kräfte entwickeln. Weitere Infos und einen Therapeutenfinder gibt es unter www.bvhe.de. djd


Wandergruppe Altenburg lädt ein

Die Wandergruppe Altenburg eröffnet das neue Wanderjahr traditionell mit einem Ausflug zum Stausee Windischleuba.

Dazu treffen sich alle Interessierten an diesem Sonntag, dem 9. Januar, um 9 Uhr, in Altenburg am Bahnhof. Auf dem Hinweg gehen die Tourteilnehmer die etwas längere Strecke über Poschwitz und Remsa. Im weiteren Verlauf führt die avisierte Route durch die Pleißenaue nach Windischleuba. Anschließend erobern sich die Wanderfreunde den wunderschönen Wanderweg zwischen den Fischteichen durch das Vogelschutzgebiet über Pähnitz zum Stausee. Zurück führt die 14 Kilometer lange Neujahrstour über den Staudamm und auf dem Fahrradweg entlang der Bundesstraße B 93. RM

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