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Home Sonderthemen Döbeln & Region Taktgeber fürs Immunsystem
11:25 19.02.2021
Der "Beat" des Lebens: Wer einen gesunden Tagesrhythmus hat, tut viel für sein körperliches Wohlbefinden. Regelmäßiger Schlaf etwa stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. Foto: Getty Images

Unser Alltag wird von einem festen Takt geleitet: Aufstehen mit dem Weckerklingeln, frühstücken und zur Arbeit fahren. Dann folgen Termine und Aufgaben im Beruf sowie im Privaten. Aber in Zeiten von sozialer Distanz, Homeoffice und Zwangsentschleunigung ist der übliche Ablauf oft gestört. Das hat Auswirkungen auf Körper und Seele. Denn wenn der gewohnte Taktgeber anders läuft oder wegbleibt, Mehrfachbelastung und Zeitmangel hinzukommen, kann dies zu Verspannungen, Schmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Nervosität und Unkonzentriertheit führen.

Die veränderten oder fehlenden Tagesstrukturen beeinflussen auch das Immunsystem. So sinkt oft der Vitamin-D-Spiegel ab, weil wir weniger Zeit draußen verbringen. Dieser Effekt wird durch die dunklere Jahreszeit verstärkt und kann die körpereigene Abwehrkraft mindern.

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Fehlende Tagesstruktur stresst den Körper

Ebenso kann ein veränderter Lebensstil mit weniger Bewegung, wie zum Beispiel im dunklen Winter oder während Zeiten von #stayhome einen ungünstigen Einfluss nehmen, da regelmäßiger Sport die Widerstandskraft stärkt. Und auch ein veränderter Schlafrhythmus kann sich immunschwächend auswirken. All dies ist gerade in der aktuellen Infekt- und Erkältungssaison eine echte Herausforderung für die Gesundheit. Grund genug, sie zu unterstützen und auf eine möglichst ausgewogene Lebensweise zu achten. Wenn doch erste Anzeichen einer Erkältung auftreten, können etwa Infludoron Streukügelchen von Weleda mit einer Kombination aus fünf Heilpflanzen und einer Eisen-Phosphor-Verbindung in potenzierter Form hilfreich sein. Man nimmt sie ein, um typische Erkältungssymptome zu lindern, die körpereigene Wärmeregulation anzuregen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. So soll der Körper unterstützt werden, den Infekt von innen heraus zu überwinden.

Stets Dem inneren „Beat“ folgen

Zudem ist es wichtig, wieder in einen eigenen guten Rhythmus zu finden. Das funktioniert am besten, wenn man sich mit der Natur verbindet, zum Beispiel spazieren geht, die Tages- und Jahreszeiten ganz bewusst wahrnimmt. Außerdem lohnt es sich, einmal in sich selbst hineinzuhorchen und dem eigenen inneren „Beat“ zu folgen. So sollte man möglichst zur gleichen Zeit - je nach Veranlagung früher oder später - ins Bett gehen und aufstehen, den Tag entspannt ausklingen lassen oder in sich hineinhören, ob der Körper mehr Sport fürs gesunde Gleichgewicht braucht. Mehr Tipps für einen guten Schlaf und starke Abwehrkräfte finden sich unter www.weleda.de/erkaeltungshelfer. Struktur ist auch bei den Mahlzeiten sinnvoll: Essen wir regelmäßig in festen zeitlichen Abständen, funktioniert meist auch das Verdauungssystem nach einem normalen Rhythmus. DJD


High Carb gegen Migräne

Mit der richtigen Ernährung und pflanzlichen Mitteln Schmerzattacken vorbeugen

Wer unter Migräne leidet, weiß: Heißhunger auf Schokolade kann ein Alarmsignal sein. Nach aktueller Einschätzung von Experten ist die Lust auf Süßigkeiten kein Trigger, sondern der Vorbote einer Migräneattacke. Der Körper versucht damit, der Entstehung eines Energiedefizites im Gehirn zu begegnen. Klappt das nicht, werden andere Schutzmechanismen aktiviert. In den Blutgefäßen entwickelt sich eine lokale Entzündung, die im Gefäßinneren Schmerz verursacht. Ist die Migräne erst da, helfen häufig nur akute Schmerzmittel. Doch soweit muss es nicht kommen. Da die Energiebalance im Gehirn eine entscheidende Rolle spielt, ist eine kohlenhydratreiche Ernährung bei der Vorbeugung wichtig.

Regelmäßigkeit ist für Migräne-Betroffene nicht nur beim Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern auch bei den drei täglichen Mahlzeiten das A und O. Experten empfehlen vor allem komplexe, vollwertige Kohlenhydrate, die längere Zeit verdaut werden müssen. Dazu gehören Reis, Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Haferflocken, Gemüse und Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen. Einfache Kohlenhydrate wie Weißzucker, Schokolade, Marmelade und Co. liefern zwar schnell Energie, sorgen aber für ungünstige Schwankungen im Blutzuckerspiegel. Ernährungsexperten raten zum Start in den Tag auf ein reichhaltiges Frühstück zu achten mit warmen Speisen wie Müsli, Porridge, Rührei und sogar Kartoffeln. Darüber hinaus sind täglich Getreideprodukte, Nudeln, viel Gemüse und Obst empfehlenswert. Dazu können Fisch, mageres Fleisch und zwei bis dreimal pro Woche Eier auf den Tisch kommen.

Um ein Flüssigkeitsdefizit zu verhindern, sollte ausreichend getrunken werden - etwa zwei bis drei Liter pro Tag. Am besten eignet sich Wasser. Wer vor den Mahlzeiten einen halben Liter trinkt, steigert das Sättigungsgefühl und bremst die Lust auf leere Kohlenhydrate. Zwei bis drei Tassen täglich können die Leistungsfähigkeit des Nervensystems sofort steigern. Viel Bewegung an der frischen Luft, Ausdauersport, Entspannungsverfahren und regelmäßige Pausen sind weitere Faktoren, auf die Betroffene achten müssen. DJD


Wie Arthrosepatienten jetzt in Schwung kommen

Viel gesessen, viel gegessen, wenig bewegt – so sah es zuletzt bei zahlreichen Menschen aus. Schlecht für die Gelenke. Damit soll nun Schluss sein. Die ersten Monate des Jahres sind ideal für einen Neustart. Der beinhaltet vor allem Bewegung und Ernährung. Täglich spazieren gehen und regelmäßig ein sanftes Training über DVD oder diverse Online-Angebote sind ein guter Anfang. Wichtig ist zudem eine geeignete Nährstoffzufuhr: Vitamin C etwa fördert den Kollagenaufbau. Noch gezielter lässt sich dies oft durch die Einnahme bioaktiver Kollagen-Peptide erreichen. Zusätzlich ist eine kalorienreduzierte, fleischarme Kost mit viel frischem Gemüse ratsam. djd