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Home Sonderthemen Gesundheit & Wellness SUP, Kanu, Windsurfen
10:28 23.07.2020

Gewässer gibt es in und um Leipzig so einige – die Möglichkeiten, sie sportlich zu nutzen ebenso. Ob sitzend oder stehend, Paddeln macht Spaß. Und es ist ein gutes Training. Ohne Vorkenntnisse sollte man aber lieber nicht aufs Wasser, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Sie sind im Sommer auf fast jedem See zu sehen: Menschen, die aufrecht mit einem Paddel in ihren Händen auf einem Brett stehen und langsam über das Wasser gleiten. Stand-up-Paddling, also Stehpaddeln, ist im Trend und auch ein hervorragendes Ganzkörpertraining, wie die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) betont. Denn der Sport beansprucht alle Muskelgruppen, fördert die Koordination und schont zugleich die Gelenke. Die Experten raten aber, nicht ohne Sach- und Ortskenntnis ins Wasser zu gehen.

Soulmat

Vor den ersten eigenen Paddeltouren macht man deshalb am besten einen Einsteigerkurs in einem Wassersportzentrum oder an einer SUP-Schule. Der deutsche SUP-Verband GSUPA bietet zum Beispiel online eine Übersicht zertifizierter Stationen.

Wem das Stehpaddeln zu anspruchsvoll erscheint oder wer generell lieber sitzend unterwegs ist, für den können Kajaks oder Kanus das Fortbewegungsmittel der Wahl auf dem Wasser sein. Sie eignen sich laut der DHfPG sehr gut für gemütliche Ausflüge mit der Familie oder Freunden.

Kanufahren ist zudem an vielen Flüssen möglich. Auch hierfür empfiehlt sich jedoch ein Schnupperkurs zum Einstieg, oder zumindest eine geführte Wanderung, wenn man selbst noch keinerlei Kenntnisse hat. Dabei bekommen Teilnehmer ebenfalls Grundtechniken und Verhaltensregeln beigebracht. Der deutsche Kanu-Verband bietet Tipps und eine Vereinsübersicht.

Ein großer Spaß und deutlich rasanter als Stand-up-Paddling, Kajak oder Kanu ist Windsurfen: Koordination, Muskeln und Konzentration werden trainiert. Und es geht nicht nur am Meer, sondern etwa auch in diversen Baggerseen. Windsurfen sei mit professioneller Hilfe verhältnismäßig einfach zu erlernen, so die DHfPG.

Egal, auf welche Art man sich am Ende auf dem Wasser bewegt: Man muss Schwimmen können. Denn runter- oder rausfallen kann man immer.


Erschöpfung bei Hitze ernstnehmen

Wer sich an heißen Tagen verausgabt und dabei Kopfschmerzen bekommt oder sich schwach und verwirrt fühlt, sollte umgehend eine Pause machen. Denn dahinter könnte eine sogenannte Hitzeerschöpfung stecken. Diese kann sich auch durch Übelkeit und Schwindel äußern. Der Blutdruck sinkt dann und die Körpertemperatur steigt ein wenig. Doch etwas Ruhe im Schatten und viel Trinken bringen einen meist schnell wieder in die Spur. Schont man sich dagegen nicht, kann es gefährlich werden – und zwar, wenn aus der Erschöpfung ein Hitzschlag wird.

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