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00:05 24.04.2021
Ökokraftwerk und Blickschutz: Für einen hohen Energieertrag ist das Balkongeländer beidseitig mit Fotovoltaikelementen ausgestattet. Foto: djd/www.solarcarporte.de

Nichts wie raus, um die Sonne und die frische Luft zu genießen: An warmen Tagen ist der heimische Balkon für viele der Lieblingsplatz zum Entspannen. Die Sonnenstrahlen erwärmen aber nicht nur das Gemüt, sondern transportieren auch jede Menge Energie frei Haus, die sich umweltfreundlich nutzen lässt. Fotovoltaikelemente auf Gebäudedächern gehören heute zum gängigen Bild in den Wohngebieten. Auf ähnliche Weise lässt sich der Balkon in ein Ökokraftwerk verwandeln. Spezielle Geländer ermöglichen es, laufend umweltfreundlichen Strom zu gewinnen und bei der nächsten Energieabrechnung so manchen Euro zu sparen.

Ökostrom frei Haus bei jedem Wetter

Die Balkonabgrenzung hat gleich mehrere Funktionen zu erfüllen: Sie dient der persönlichen Sicherheit und gleichzeitig als Sichtschutz, um für das gewünschte Maß an Privatsphäre zu sorgen. Fotovoltaikgeländer erreichen dies mit einem markanten, individuellen Design und produzieren als weiteren Mehrwert laufend Ökostrom. Selbst wenn die Sonne nicht strahlend leuchtet, lässt sich ein Großteil des Energiebedarfs im Haushalt damit decken. Möglich machen dies Solarbalkone, die für einen hohen Ertrag beidseitig mit Solarzellen versehen sind. Hersteller wie die Solarterrassen & Carportwerk GmbH bieten Varianten mit unterschiedlichen Materialien und Farben, die in jedem Fall auf dem Balkon für einen eleganten Blickfang sorgen. Selbst die Sonne, die von der Fassade reflektiert wird, trägt dabei zu einer möglichst effizienten Stromgewinnung bei - und das an 365 Tagen im Jahr. Weil Schnee nicht liegen bleiben kann, produziert der Solarbalkon selbst im Winter kostenfreie und klimafreundliche Energie.

Unabhängig werden von Energieversorgern

Die Neugestaltung des Balkons mit dem hochwertigen Design-Sichtschutz macht sich mit der Zeit von alleine bezahlt. Weitere Lösungen für das Terrassendach, für die Fassade oder die Carportbedachung sind ebenfalls verfügbar, sodass sich nach Herstellerangaben bis zu 90 Prozent des üblichen Energiebedarfs im eigenen Haushalt gewinnen lassen. Dies macht weitestgehend unabhängig von den öffentlichen Netzen und zukünftigen Preissteigerungen für Elektrizität. Unter www.solarcarporte.de gibt es ausführliche Informationen, zahlreiche Gestaltungsbeispiele sowie eine Kontaktmöglichkeit. Für eine lange Lebensdauer des neuen Solarbalkons sorgt dabei die witterungsfeste und korrosionsfreie Edelstahleinfassung. Jedes Gelände wird individuell auf Maß gefertigt, die Kabel werden unauffällig verdeckt ins Haus geführt. djd


Bauabnahme trotz noch offener Leistungen?

Wer ein Fertighaus errichten lässt, beauftragt oft einzelne Leistungen. Bei der Abnahme der Bauleistungen stellt sich daher die Frage: Handelt es sich um eine Endabnahme oder nur um eine Teilabnahme? Nach Ansicht des Oberlandesgerichts München handelt es sich um eine Teilabnahme, wenn noch erhebliche Restleistungen offen sind (Az.: 20 U 1051/19), wie das Rechtsportal des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. Der Unternehmer kann bei einer Teilabnahme nicht sofort den Gesamtpreis verlangen. Insbesondere bei Mängeln kann der Bauherr auch einen Teil zurückbehalten.

In dem Fall bestellte der Auftraggeber die Errichtung eines Fertighauses. Es gab ein „Grundpaket“ für das Haus sowie diverse Zusatzleistungen, insbesondere ein „Elektropaket Keller“ und ein „Technikpaket Heizung“. Im Februar 2016 unterzeichnete der Auftraggeber eine „Schlussab­nahme – Haus Übergabe-Protokoll“.

Zu diesem Zeitpunkt waren aber die Arbeiten zu den technischen Gewerken noch nicht abgeschlossen. Speziell der Einbau der Heizung lief noch. Diese Arbeiten wurden erst im Mai 2016 ­fertig gestellt. Von der Schlussrechnung behielt der Auftraggeber einen erheb­lichen Betrag zurück. Der Grund: Die Heizkreisverteiler waren nicht wie vereinbart unter, sondern über Putz verlegt worden.

Das Urteil: Vor dem Ober­landesgericht konnte sich der Häuslebauer gegen den Zahlungsanspruch wehren. Das Gericht legte das „Übergabeprotokoll“ aus. Danach ergebe sich, dass nur eine Teilabnahme ­gemeint war. Nämlich im Hinblick auf das Grund­- paket. Es stehe jedem Auftraggeber frei, solche Teile des Werks vor Fertigstellung des Gesamtwerkes abzu­nehmen. dpa

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