Menü
Anmelden
Wetter wolkig
23°/7°wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig

Home Sonderthemen Freizeit & Ausflüge Riff bildet eigene Fachkräfte aus
20:09 11.09.2020
FÜR DAS RESTAURANT IM RIFF suchen Annett Koza, Denise Hunger und Katrin Papke (von links) noch Auszubildende. Foto: Jens Paul Taubert

Das Freizeitbad Riff in Bad Lausick bietet nicht nur jede Menge Erholung, Wellness und Badespaß, sondern auch eine sichere Zukunft. Und zwar für die, die sich für eine Ausbildung entscheiden. Gesucht werden nicht nur Mitarbeiter für das Restaurant, sondern auch für das Bad selbst.

Schnell Entschlossene, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, können gar noch in diesem Jahr hier eine Lehrstelle bekommen. Und zwar als Koch oder Köchin oder als Fachkraft im Gastgewerbe. „Wir bilden für unseren Bedarf aus. Deshalb stehen die Übernahme- Chancen gut, wenn die Ausbildung erfolgreich absolviert wird“, betont Geschäftsführerin Annett Koza, die sich um den Riff-Nachwuchs kümmert.

Wer sich für den Beruf des Kochs entscheidet, entscheidet sich für einen kreativen Beruf. Wer eben diese Kreativität mitbringt und darüber hinaus auch Belastbarkeit, einen guten Geschmackssinn und die mittlere Reife, kann schon die besten Voraussetzungen vorweisen. Drei Jahre lang dauert die Ausbildung zum Koch, während der Zeit lernen die angehenden Gourmets alles, was zum Beruf dazu gehört: das Erstellen von Speiseplänen, der Einkauf von Lebensmitteln, die Überwachung des Vorratslagers und die Zubereitung verschiedener Gerichte.

Das Riff sucht außerdem Fachkräfte im Gastgewerbe. Diese betreuen die Gäste in unterschiedlichen Bereichen der Gastronomie, schenken Getränke aus, bedienen im Restaurant, bereiten Veranstaltungen vor und bauen Büfetts auf. Zwei Jahre lang dauert die Ausbildung.

Wer mit Kreativität nicht so viel am Hut hat, dafür aber sportlich ist, kann sich im Riff für eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe bewerben. „Der Beruf ist eher unter dem Begriff Schwimmmeister bekannt“, sagt Koza. Bewerber sollten gute Schulnoten und die mittlere Reife vorweisen können und gerne mit Menschen umgehen. „Sie müssen aber noch kein Rettungsschwimmer sein“, macht Koza deutlich. Das sei während der Ausbildung möglich. Ein wichtiger Aspekt des Berufs: Sicherheit. Und zwar für die Riff-Gäste. „Auch Grundkenntnisse der Technik und der Wasseraufbereitung gehören zur Ausbildung dazu“, erklärt Koza. Und: das Seepferdchen abnehmen, Pflaster aufkleben, Rutschen kontrollieren.

Das Riff bildet Fachangestellte für Bäderbetriebe ab kommendem Jahr wieder aus, Köche und Fachkräfte im Gastgewerbe auch schon in diesem Jahr. Bewerbungen nimmt Annett Koza entgegen.
  

4
/
13
Datenschutz