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Home Sonderthemen Feiertage & Feste Leipzig: Naturmaterialien liegen bei Grabschmuck im Trend
11:12 20.11.2020
In diesen Novembertagen kurz vor dem Totensonntag werden vielerorts die Gräber geschmückt. Foto: Gdf/Grünes Medienhaus

Kurz vor dem Totensonntag ist es Tradition, dass Angehörige von Verstorbenen die Grabstätten auf den Friedhöfen schmücken und auf den Winter vorbereiten.   

Für die Wechselbepflanzungen, wie sie mancherorts gepflegt wird, eignen sich eine Reihe bunter Herbst- oder Dauerblüher. Besonders leuchtend und für Strukturbepflanzungen einsetzbar sind Alpenveilchen, eine nicht winterharte Staude, die es vielen Blütenfarben gibt. Besonders Mini- und Midi-Typen sind für die Grabbepflanzung gut geeignet, die Mini-Varianten vor allem auf Urnengräbern.

In Miniatur blühen Hornveilchen, in deren Farbpalette sich auch gelb- und orangefarbene Blüten finden. In vielen Rosa- und Lilatönen gefällt die Knospenheide, deren Farbe über den ganzen Winter anhält. Oft wird sie als Bodendecker gepflanzt. Interessant sind neue Züchtungen mit gelbgrünen, grauen oder schwarzen Knospen. Zudem gibt es Trio- oder Quadro-Pflanzen, drei oder vier verschiedene Sorten in einem Topf, die sich auch für Schalenbepflanzungen eignen.

Kombiniert werden Knospenheide oder Alpenveilchen gerne mit der silbrigen Stacheldrahtpflanze, einer mehrjährigen Staude, verschiedensten Gräsern und Blattschmuckpflanzen wie Purpurglöckchen.

Mehr und mehr verzichten Angehörige jedoch auf eine Wechselbepflanzung und wünschen sich ein dauerhaft natürlich anmutendes Grab. Dazu sollte bei der Bepflanzung auch auf Stauden oder kleine Gehölze geachtet werden, die im Herbst blühen oder fruchten,wie Herbstanemonen, Astern, Christrosen oder Scheinbeere. Kleinwüchsige Gräser passen dazu.

Das Farbspiel des Herbstes spiegelt sich auch in natürlichen Materialien wider, die Floristen und Friedhofsgärtner für die Gestaltung von gesteckten Schalen und Trauergebinden verwenden. Während als Basis traditionell Koniferengrün verarbeitet wird, werden als Hingucker natürlich eingefärbte Holzblumen – in Rot, Orange oder Gelb – dekoriert. Auch Zapfen aller Art sind als naturnahe Elemente beliebt.

Friedhofsgärtner und der Dauergrabpflege-Service unterstützen Interessierte bei Fragen rund um die Grab-Bepflanzung und Dekoration. In vielen Friedhofsgärtnereien steht in den Wochen rund um die Trauergedenktage zudem eine vorbereitete große Auswahl an Werkstücken zur Auswahl, die den Ruhestätten Würde und ein liebevoll gepflegtes Antlitz verleihen.