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Home Sonderthemen Kunst & Kultur Magistrale lebt – und wird zur Galerie
22:17 02.09.2020
Vielfalt ist das Besondere an der Nacht der Kunst: Die Georg-Schumann-Straße lebt mit Musik auf der Straße und Kunstwerken (hier: Drahtskulptur von Konrad Thalmann und Malerei von Marc-Antoine Petit). Fotos: ndk-leipzig.de

Nur noch dreimal schlafen, dann ist es wieder soweit: Am 5. September startet die Nacht der Kunst – eines der größten Kunst- und Kulturfestivals in Sachsen – schon zum elften Mal. Und bis hierhin war es in diesem Jahr ein besonders aufregender Weg.

Nachdem lange nicht feststand, ob das Event coronabedingt überhaupt stattfinden kann, gab es mit einem Hygienekonzept doch grünes Licht von den Behörden. Alle Akteure sind darüber sehr glücklich.

Besondere Begeisterung für ein breites Spektrum

Für die Besucher gibt es viel zu sehen und zu erleben – gerade in diesem Jahr begeistert die Nacht der Kunst mit ihrem breiten Spektrum ganz besonders. Mehr als 200 Künstler gestalten an mehr als 55 Standorten die größte Galerie Leipzigs. Ihre Ausstellungen werden ergänzt von Musik, Lifeacts und Mitmach- sowie gastronomischen Angeboten.

Die Eröffnung wird ganz traditionell am 5. September um 16 Uhr am Kaufland Gohlis-Süd (Ecke Breitenfelder Straße) stattfinden. Besucher und Ehrengäste können sich im Anschluss die Ausstellung in der Kauflandhalle unter der Bücherei ansehen. Dort zeigt unter anderem der französische Bildhauer, Maler und Objektkünstler Marc-Antoine Petit seine Meisterschülerarbeit.

Daneben gibt es eine Premiere, junge Designer befassen sich mit Upcycling – es gibt umgearbeiteten U-Bahn-Schrott, Möbel aus Korken, Schmuck und mehr.

Besondere Höhepunkte und alte Bekannte

Ein besonderer Höhepunkt ist die Jubiläumsausstellung „30 Jahre Mauerfall“ von Mahmoud Dabdoub. Der bekannte Leipziger Fotograf hat die Friedliche Revolution und den Mauerfall hautnah erlebt und fotografisch festgehalten.

Weitere Highlights sind die großen Ausstellungen im ehemaligen Autohaus in der Lindenthaler Straße – hier unter anderem die Arbeiten der amerikanischen Künstlerin Anne Deller Yee.

Im Glashaus am Viadukt sind die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Leipzig International School zu bewundern und im „Jedermanns“ die Diplomarbeit von Fabian Heublein. Orientalischen Tanz und Feuershow bietet das Atelierhaus.

„Alte Bekannte“ wie der Anker, Buddehaus, Berufsförderungswerk und Kulturhof Gohlis sind mit eigenen Ausstellungen dabei.

Buntes Familien-Programm

Neben Konzerten, Liveacts und Feuershow macht der Mitmachzirkus Klatschmohn Station vor dem Arbeitsamt – toll für Familien. Die Kinderrallye führt durch die Standorte, Endstation ist das Glashaus am Viadukt, wo viele Aktionen auf Kids warten. Basti chauffiert mit Rikschas Musikanten über die Straße. Für das leibliche Wohl sorgen Streetfoodstände wie der Georgier und der Afrikaner.

Anfahrt & Programm für Besucher

Am 5. September verwandeln mehr als 55 Ausstellungen die Magistrale im Norden in die längste Kunstgalerie Leipzigs. Aber wie kommt man eigentlich hin? Die Georg-Schumann-Straße kann bequem mit den Straßenbahnlinien 10 und 11 erreicht werden. Die Haltestellen sind auf der Karte im Programmheft markiert. Mit der S-Bahn-Linie S1 erreicht man die Magistrale über den S-Bahnhof Möckern. Autofahrer sollten beachten, dass das Parkhaus am Kaufland Gohlis samstags bereits 22 Uhr schließt und erst am darauf folgenden Montag wieder öffnet.

Um genau zu wissen, wann wo was los ist, brauchen Besucher das Programmheft. Wer mit optimalem Plan losziehen und sich im Vorfeld schon über Ausstellungen, Aktionen und Standorte informieren möchte, findet das Programmheft im Infozentrum GSS 126 und als Online-Version auf der Website der Nacht der Kunst unter www.ndk-leipzig.de.

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