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Themenwelten
09:36 21.01.2021

Autoservice Jan Lehmann

Für die wenigsten in der Bevölkerung gestalten sich die Monate der Corona-Pandemie einfach. Im Kfz-Gewerbe herrscht seit vergangenen Dezember eine Zweiteilung der Branche: Während der stationäre Autohandel weiter bis Ende Januar untersagt bleibt, sind die Kfz-Werkstätten aufgrund ihrer Systemrelevanz geöffnet. „Wir müssen akzeptieren, dass die beschlossenen drastischen Verschärfungen der Corona-Maßnahmen auch vor den Autohäusern nicht haltmachen“, so Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), bereits vor Weihnachten.  

Wer jedoch derzeit Reparaturen am eigenen Auto zu erledigen hat oder einen Reifenwechsel benötigt, kann sich weiterhin an die Auto-Werkstätten wenden. Sie tragen ihren Teil zur Aufrechterhaltung der Mobilität in der Gesellschaft bei – gerade auch für diejenigen, die während dieser Phase auf ihr Auto angewiesen sind.

Und die Unternehmen sind bei ihrer Arbeit sehr vorsichtig: Selbst der Autoschlüssel wird nach einem Werkstatt-Termin desinfiziert. Mit dem Auto selbst kamen Monteure schon vor der Corona-Pandemie aus Sauberkeitsgründen nicht mehr direkt in Kontakt. Dafür sorgen Lenkradschoner, Sitzbezug und Co. Auch die Abgabe des Autos zur Inspektion oder Reparatur kann kontaktlos erfolgen. Dafür können Kunden einfach auch tagsüber den Nachtbriefkasten nutzen. Die Rücknahme erfolgt auf Wunsch im Hof mit desinfiziertem Schlüssel in einer Tüte.

Für 2021 rechnet der ZDK mit einer langsamen Rückkehr zur Normalität. Bei Wartung und Reparatur geht der Verband von einer durchschnittlichen Auslastungsquote von 82 Prozent in den Werkstätten aus. tbo