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08:23 07.05.2021
Kein Kaltstart: Aufwärmen beim Sport im Alter. Foto: rawpixel/freepik.com

Man wollte nur mal kurz mit dem Enkel im Park eine Runde Fußball spielen, nun sitzt man in der Notaufnahme.

Solche Geschichten erlebt Orthopäde Prof. Sven Ostermeier immer wieder. Bänderrisse beim Fußballspielen, Sprunggelenksverletzungen nach dem Fehltritt auf der Laufrunde – beides häufig Folge von fehlender Erwärmung. „Sehnen und Bänder sind dann rissgefährdeter“, sagt der Experte von der Gelenk-Klinik Gundelfingen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Mit zunehmendem Alter werde es immer wichtiger, den Körper vor sportlicher Betätigung auf Betriebstemperatur zu bringen. Das heißt: dehnen und aufwärmen. Deshalb ist es eine gute Idee, etwa mit dem Fahrrad zum Training zu fahren, weil der Körper dadurch schon aktiv ist. Ostermeier formuliert es so: „Man sollte nicht aus dem Sessel heraus mit dem Sport starten.“

Ein Kardinalfehler sei auch Selbstüberschätzung. Niemand kenne das eigene Maß ganz genau, sagt der Experte. Er rät: „Man sollte nie direkt Hochleistungssportler sein wollen, sondern die eigenen Grenzen realistisch einschätzen.“ Wer es mit der Intensität übertreibt, riskiert Verletzungen. Daher gilt für die Bolzerei mit den Enkeln: Lieber ruhig angehen lassen.


Pflegebedürftige mit Bewegung stärken

Älteren pflegebedürftigen Menschen mangelt es oft an Bewegung. Das gefährdet ihre Gesundheit zusätzlich. Das Zentrum für Qualität in der Pflege vermittelt darum auf seinem Online-Portal www.pflege-praevention.de Basiswissen und Praxistipps dazu, wie pflegende Angehörige Bewegung im Alltag fördern können.

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