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15:18 13.03.2020
Die Gewissheit, dass diese Oberliga-Saison bereits zuende ist, ist nicht nur für das Team der Exa Icefighters und alle Verantwortlichen schmerzhaft, sondern auch für das gesamte Umfeld, Partner, Sponsoren und vor allem Fans eine ganz bittere Pille. Deswegen soll am Sonntag, 15. März, gemeinsam der Saisonabschluss gefeiert werden. Foto: Marco Kitzing

„Die News, dass wir dieses Jahr kein einziges Playoff-Spiel mehr erleben werden, sind gerade mal ein paar Tage alt und noch kaum richtig angekommen. Und wieder einmal beweisen unsere Fans, dass sie das größte Herz überhaupt haben. Weil allen klar ist, dass der Club natürlich auch auf die Einnahmen aus den Spielen angewiesen wäre, wurde uns spontan und von vielen Seiten der Wunsch zugetragen, die Tickets für das anberaumte Spiel am Sonntag trotzdem im Verkauf zu lassen. Am Mittwochabend schon, als sich abzeichnete, dass die Saison für beendet erklärt werden würde, kauften noch gut 150 Anhänger bewusst ­Tickets für ein Spiel, das nicht mehr stattfinden wird. Deshalb gibt es ‚GEISTERTICKETs‘ für das Spiel jetzt wieder online. Natürlich besteht für jeden auch die Möglichkeit, seine bereits gekauften Karten zu stornieren. Dies muss bitte an der Stelle geschehen, wo sie gekauft wurden ­(Online über etix, Vorverkaufsstelle oder Geschäftsstelle). Wir sind echt überwältigt und wahnsinnig dankbar für euch!

Leipziger

Ganz so einfach wollen wir uns aber diesen Sonntag, auf den wir uns alle schon gefreut hatten, nicht nehmen lassen. Wir planen deshalb jetzt für den 15. März einen ­Saisonabschluss im Kohlrabizirkus – zu der Zeit, in der wir zusammen ein Playoff-Fest gefeiert hätten. Darauf dürft ihr euch also auf jeden Fall schon einmal einstellen. ­Genaue Informationen zu der Aktion folgen noch.“

Eure Exa Icefighters Leipzig

Was ist das Besondere an Ihren Motiven?
Also zuerst einmal: Alle meine Bilder sind bearbeitet. Ich habe vor der Saison mit der Verantwortlichen für Marketing und Presse der Icefighters, Sarah Richter, einen bestimmten Bild-Look erarbeitet, bei dem die Spieler mehr herauskommen, mit nachträglicher Licht-/Schattenbearbeitung und logischerweise in Blau-Weiß-Schwarz! Ich kann ja nicht nachmachen, was Sportfotografen machen. Mein Ziel ist keine neutrale Berichterstattung, meine Bilder sind nicht objektiv. Das ist mein Glück, denn dadurch habe ich als Fotograf große gestalterische Freiheiten.

Wie setzen Sie das technisch um?
Ich habe keine Sportfotografie-Ausrüstung, sondern arbeite mit Technik für die Porträt­fotografie. Ich nutze eine 61-Megapixel­-Vollformatkamera, also mit einem ganz hochauflösenden Sensor, dazu ein Festbrennweiten-Objektiv. Damit kann ich zwar nicht zoomen, aber dafür die Blende weit öffnen und die Bilder nur sehr kurz belichten. So vermeide ich mit niedrigen ISO-Werten, dass die Bilder rauschen. Die neue Kameratechnik ist dafür schnell genug. Die Bilder haben dann einen sehr kleinen Schärfebereich und man kann auf der restlichen Fläche gut mit Unschärfe arbeiten. Das Schöne dabei: Ich kann einzelne Details super herausarbeiten. Um die Einstellung für diese Art der Fotografie einzurichten, brauche ich vor der Saison schon ein paar Tage.
        

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