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Home Sonderthemen Leipzig & Region Heimtraining: Fitnessgeräte und Matten auf Schadstoffe prüfen
01:05 20.02.2021
Matte, Bänder, Blöcke: Wer sein Fitnessequipment aufrüsten möchte, sollte sich die Materialien in der Produktbeschreibung genau ansehen. Foto: dpa-mag
RHG Reha Rollstuhl- und Handels GmbH

Verbraucher sollten Fitnesszubehör keinesfalls kaufen, wenn es keine Angaben dazu gibt, aus welchen Materialien das Produkt besteht. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) hin. Denn die Fabrikate können besorgniserregende Substanzen oder Schadstoffe enthalten. Ob Matte, Hantel, Bälle oder Springseile: Neben den Inhaltsstoffen seien deshalb auch Schadstoffuntersuchungen wünschenswerte Angaben.

Auffälliger Geruch: Hinweis auf Schadstoffe.

Außer auf die Produktangaben sollten Verbraucher auch auf den Geruch der Produkte achten. Ein auffälliger Geruch kann ein Hinweis auf Schadstoffe sein. Die Verbraucherschützer raten, etwa bei Trainingsgeräten nach dem GS-Zeichen zu gucken. Solche Geräte werden auf die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte geprüft.

Grundsätzlich gilt: PVC-Material sollten Hobby sportler ganz vermeiden. Es wird häufig für Matten oder Bälle eingesetzt, in die dann auch noch gesundheitsschädliche Weichmacher eingearbeitet sind.

Auf antibakterielle Ausstattung verzichten Ebenfalls bedenklich sind Produkte mit antibakterieller Ausstattung. Die verwendeten Substanzen belasten oft die Umwelt und manche sogar die Gesundheit.

Geht es um die Fitnessmatte ist auch Kautschuk nicht immer die beste Lösung, auch diese Produkte seien nicht immer schadstoffarm. Eine bessere Lösung ist laut VZ NRW sogenanntes TPE-Material. TPE steht für thermoplastische Elastomere. Die Produkte benötigen keine Weichmacher und schnitten im Schadstofftest zuletzt besonders gut ab. dpa
   

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