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Themenwelten
16:36 03.04.2021

Zum Osterfest hab ich gesunde Osterhasen für Kinder gebacken. Die Süßen Hasen mit einem Teig aus Dinkelmehl, Möhren, Mandeln und Apfelsaft kommen ganz ohne Zucker aus. So so lecker!

ZUBEREITUNG 30 MIN.
ARBEITSZEIT 50 MIN.
PORTIONEN 4 Osterhasen
KALORIEN 366

Städtische Wohnungsgesellschaft Altenburg mbH

DAS SOLLTEST DU HABEN

Handmixer
Backblech
Schneebesen

ZUTATEN
- 200 g Dinkelmehl Typ 1050
- 50 g gemahlene Mandeln
- 1/2 Päckchen Trockenhefe
- 80 ml weißer Traubensaft ode Apfelsaft
- 50 g Butter
- 1 Prise Salz
- 1 Möhre
- 1 Eigelb
- Pinienkerne für die Schnurhaare
- Rosinen für Augen und Nase

ZUBEREITUNG
Das Mehl mit den Mandeln und der Trockenhefe in einer Schüssel vermischen. Den Saft erwärmen und die Butter darin schmelzen lassen. Das Salz hinzufügen.
Die Möhre schälen und fein reiben. Die Möhrenraspel unter die Sart-Butter-Mischung rühren.
Den Mix zum Mehl gießen und so lange miteinander verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
Ein Bachblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig 4 Osterhasen formen: Je eine flach gedrückte Teigkugel als Körper, aus kleineren Teigkugel Beine, Arme und Kopf mit Ohren.
Das Eigelb mit 2 EL Wasser verquirlen, die Hasen damit einpinseln. Aus Rosinen die Augen und Schnäuzchen, aus Pinienkernen die Schurhaare legen. Das Blech mit den Häschen in den kalten Backofen schieben, 200 Grad Ober-Unterhitze einstellen und darin in 20 Minuten goldbraun backen.

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden,
belebenden Blick.
Im Tale Grünet Hoffnungsglück:
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die Grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes.
Überall regt sich Bildung und Streben.
Alles will sie mit Farben beleben:
Doch an Blumen fehlts im Revier.
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn.
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern.
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden.
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern.
Aus der Straßen quetschender Enge.
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sin sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt.
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt.
Und, bis zum Sinken überladen.
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von de Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel
Hier ist des Volkes wahrer Himmel.
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

(Johann Wolfgang von Goethe, Faust 1)