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Themenwelten
01:00 07.03.2020
BEIM ERNTEFEST IN SCHMANNEWITZ werden Techniken wie das Dreschen vorgeführt. Foto: Bauernmuseum Schmannewitz
Bundesagentur für Arbeit - Agentur für Arbeit Oschatz

Es sind die Vereine, die die Geschichte in der Region lebendig halten. Das Bauernmuseum Schmannewitz und der Heimatverein Böhla lassen zum Beispiel die Vergangenheit immer wieder lebendig werden. Im Herbst blicken beide auf ein ereignisreiches Jahr zurück.


„Wir sind hier vor allem Jungrentner, die die Woche über Zeit haben“, sagt Gudrun Dietze, die stellvertretende Vorsitzende des Verschönerungsvereins 1882 Schmannewitz, und lacht. Mit dem Bauernmuseum – einem schmucken Drei­seitenhof – haben sie und ihre Mitstreiter alle Hände voll zu tun, wenn das Erntefest am 3. Oktober hautnah alte Techniken wie das Korbflechten oder Dreschen zeigt.

Am 24. Mai findet außerdem das beliebte Schaubrotbacken statt. Der Heimatverein Böhla macht am 6. September das ehemalige Schloss- zum Scheunenkonzert und hat mehr oder weniger in jedem weiteren Monat ein Veranstaltungshighlight.

Advents-Ideen

Jenseits der Weihnachtsmärkte lassen sich die Bewohner der Region rund um Oschatz eine ganze Menge einfallen. In Treptitz etwa lohnt es sich, am 21. November auf das Mittagsessen zu verzichten, denn dort ist um 15 Uhr Stollenanschnitt am Feuerwehrgerätehaus. Am Buchaer Pendant wird einen Tag später der Weihnachtsbaum gestellt und dies gebührend gefeiert. Zahlreiche Musikauftritte werden die Vorweihnachtszeit verschönern, so am 12. Dezember das Adventskonzert des Döllnitztalchores in der Kirche in Altmügeln.


Scheunenweihnacht

Sie ist der Geheimtipp für einen traditionellen Weihnachtsmarkt in kleiner Form: die Scheunenweihnacht in Großböhla. Am 5. Dezember öffnet die Kulturscheune zum Adventsfest und präsentiert sich schön und üppig geschmückt. Glühwein, Bratwürste, Kuchen und andere vorweihnachtliche Leckereien stehen bereit, um den Gaumen der Besucher zu schmeicheln. Für die Ohren gibt es Posaunenklänge – und an den vielen schmückenden Details, den kleinen Ständen und manch besinnlicher Aufführung kann man sich kaum sattsehen.


Der Duft von gebrannten Mandeln und von Glühwein liegt im Dezember überall in der Luft der Region: Im Advent kommt die Zeit der Weihnachtsmärkte, die in Oschatz und den umliegenden Orten klein und ganz fein sind.

Vom 3. bis zum 6. Dezember ist der Neumarkt in der Stadt wieder reserviert für das große Winterfest, das neben Leckereien und dem Kunsthandel vor allem viel Kultur für alle Altersgruppen anbietet. Das überzeugt auch den Weihnachtsmann, der hier seine Sprechstunden abhält.

Gut, dass er einen Rentierschlitten hat, denn in Glossen, Dahlen, Malkwitz und vielen weiteren Orten wird auch zu Weihnachtsmärkten oder Glühweinfesten der Feuerwehren gerufen. Am 13. Dezember kehrt der Rotberockte noch einmal nach Oschatz zurück, denn dann macht das Schloss Leuben einen eigenen Markt. Und am 19. Dezember steht wieder das beliebte Weihnachtssingen mit der Werbegemeinschaft an.


Wenn am 13. September das Erntedankfest im Ort beginnt, ist dies für Merkwitz einer der späten Höhepunkte eines langen und speziellen Jahres: Der Ortsteil von Oschatz wird 700 Jahre alt. Eine zentrale Feier soll es nicht geben, stattdessen viele kleine Anlässe, die zum Teil zum normalen Jahresprogramm gehören. Vereine und Institutionen wie die Wasserwehr, der Geflügelverein, Jugendclub und die Kirche wollen sich mit den Einwohnern eine Menge einfallen lassen. Und immer soll dabei die Zahl 700 im Mittelpunkt stehen.
     

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