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Themenwelten
01:05 28.11.2020
Seit 1990 baut Familie Klepel Eilenburger Christbäume selbst an. Grafik: freepik.com
Eilenburger Christbäume

Bereits in vierter Generation verkauft Familie Klepel Christbäume in Eilenburg und Umgebung. „Wir haben äußerst treue Kunden, viele begleiten uns schon seit Jahren“, zeigt sich Irene Klepel stolz.

Seit 1990 baut die Familie nun die Weihnachtstannen selbst an. „Bis zur Wende haben wir Fichten aus dem Thüringer Wald und dem Vogtland geliefert bekommen. Auf Waggons geladen kamen sie damals nach Eilenburg“, erinnert sich Rainer Klepel. Seit der Wende kümmert sich das Familienunternehmen selbst um den Anbau und den Vertrieb der Christbäume. Dabei haben sich die Klepels auf Nordmann- und Blautannen konzentriert. „Die heranwachsenden Bäume werden das ganze Jahr über auf den eigenen Plantagen gehegt und gepflegt. Nun stehen sie kurz vor der Ernte.

Trotz der Trockenheit in diesem Sommer habe die Qualität der Bäume nicht gelitten, sagt Rainer Klepel. „Die Bewässerung mit den Regenanlagen hat sehr geholfen.“

So können sich die Kunden auch in diesem Jahr wieder auf die sattgrünen Christbäume zum Schmücken freuen. Die Preise bleiben dabei stabil. Das ist der Familie wichtig.

Der Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit seien die Feldverkäufe, sagt Irene Klepel. Da können sich die Kunden selbst ihren Baum aussuchen und schlagen. „Viele machen daraus einen Erlebnisausflug in Familie.“ Für unerfahrene Baumsucher gibt es die fachgerechte Beratung. „Wir sind alle mit Herzblut bei der Sache“, sagt sie.

Der Feldverkauf findet auf den Plantagen in Eilenburg-Wedelwitz und Jesewitz, im Ortsteil Weitewitz sowie im Ortsteil Hainichen statt. Verkauft werden die Christbäume außerdem in Eilenburg in der Leipziger Straße 12 sowie in der Ziegelstraße in Eilenburg-Ost (gegenüber dem ehemaligen Eilenburger Chemiewerk).

Darauf beim Christbaumkauf achten

Die Wahl des richtigen Christbaums beginnt noch vor dem Kauf. Dann sollte entschieden werden, wie hoch und breit er sein soll, erklärt der Verband natürlicher Weihnachtsbaum. Dafür lohnt es sich, den Zollstock zur Hand zu nehmen und den Raum auszumessen, in dem der Baum stehen soll. Beim Kauf sollte auf ein festes und intaktes Nadelkleid geachtet werden. Das sieht man am besten, wenn der Baum noch nicht in einem Transportnetz verpackt ist. Dann kann man nämlich auch erkennen, ob Äste abgeknickt sind. Will man den Baum zu Hause direkt aufstellen, kann der Verkäufer ihn ständerfertig machen. Dafür wird der Stamm etwas gekürzt, sodass eine frische Schnittfläche entsteht, die Wasser aufnehmen kann. Aber Achtung: Der Stamm sollte nicht angespitzt und damit der Umfang verringert werden. Das mindert die Wassertransportfähigkeit und verkürzt die Haltbarkeit des Baums.

Muss man den Baum vor dem Weihnachtsfest noch lagern, empfiehlt sich ein kühler, dunkler Ort bei etwa 10 bis 15 Grad.

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