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Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig

Home Sonderthemen Kunst & Kultur Der Frühling lockt
11:44 28.03.2019
NICHT NUR DIE NATUR SCHICKT IHRE FRÜHLINGSBOTEN VORAUS, auch die Leipziger Volkszeitung ist vorbereitet: Am 6. April erscheint das Veranstaltungsmagazin Applaus mit tollen kulturellen Events. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Philharmonie Leipzig
Lindensallkonzerte
Kabarett Leipziger Pfeffermühle gGmbH
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Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land.“ Diese ersten Zeilen von Eduard Mörikes Gedichts „Er ist’s“ lassen vermuten, worum es geht – um den Frühling. Und der hat einiges zu bieten. Vor allem in kultureller Hinsicht. Um das ganze Angebot der Messestadt genießen zu können, müsste ein Tag eigentlich mindestens 48 Stunden haben. Gut, dass mit der Zeitumstellung, die vom 30. auf den 31. März vollzogen wird, eine Stunde Freizeit hinzukommt. Zumindest für diejenigen, die eine Stunde Schlaf dafür entbehren können.

Wer noch nicht ganz davon überzeugt ist, sollte in der aktuellen Spielzeit stöbern. Sie liefert einige Argumente, das heimische Sofa zu verlassen und das kulturelle Leipzig zu erkunden: ob das Kabarett-Programm der Pfeffermühle, die Lindensaal-Virtuosen, ein Filmkunst-Konzert im Lindensaal oder die Lipsie Lillies im Blauen Salon.

Wer seine Fühler weiter ausstrecken möchten und die nächsten Monate langfristig im Blick halten möchte, dem sei das LVZ-Veranstaltungsmagazin „Applaus“ans Herz gelegt. Es erscheint am 6. April in der Leipziger Volkszeitung. Auf 28 Seiten erfahren Leserinnen und Leser, welche Highlights in Leipzig, dem Umland oder sogar in Dresden darauf warten, besucht zu werden.

Und weil im Frühjahr auch immer das Osterfest liegt, sei noch erwähnt, dass Karten für einen gemeinsamen Abend ebenfalls eine wunderschöne Geschenkidee sind. Zusammen lachen beim Kabarett, zusammen das Lieblingslied singen oder gemeinsam mitfiebern, wenn die Heimmannschaft spielt. Solche Augenblicke sind doppelt kostbar, wenn man sie teilt. Also einfach bei der Ticketgalerie oder unseren Geschäftsstellen vorbeischauen, die Kollegen finden für Sie die passenden Karten.Wird am Ende die Gerechtigkeit siegen? Wird Richter Callenbach wegen Befangenheit abgelehnt oder gar wegen Mittäterschaft in Gewahrsam genommen? Finden Sie es heraus, indem Sie sich am besten gleich selbst als Zeugen vorladen lassen. Denn diese spektakuläre Gerichtsverhandlung sollten Sie auf keinen Fall verpassen.



„DER FÜHRERLOSE AUFZUG“ v.l. Meigl Hoffmann, Bernard Paschke. Foto: Susanne Kürth
„DER FÜHRERLOSE AUFZUG“ v.l. Meigl Hoffmann, Bernard Paschke. Foto: Susanne Kürth

Darf statt süße Ostereierkost verdammt scharf gewürzte Programme servieren. Solche, die nicht den Mund verkleben, sondern runtergehen wie Öl. Die nicht einfach geschluckt und verdaut werden, sondern Entfaltung brauchen, um anschließend lachend zu explodieren. Und wenn man dann auf den Geschmack gekommen ist, gibt´s kein Halten mehr und man quartiert sich ein im Hotel der Leipziger Pfeffermühle, der Absteige mit Niveau. Da, wo sich Witz und Verstand ein Zimmer teilen, der Roomservice den filetierten Zeitgeist an gepfefferter Pointe kredenzt und die Zimmermädchen ihren Senf dazu geben. Dort, wo Portier Meigl Hoffmann und Liftboy Bernard Paschke, die Kofferträger des feinen Humors, im Programm „DER FÜHRERLOSE AUFZUG“ anecken. Aber das kommt wohl in den besten Kreisen vor. Und ob bitterböse und komisch, satirisch hintersinnig und voller Witz oder musikalisch und frech – die Leipziger Pfeffermühle ist feine Kost für alt und jung. Ihr Menü ist in Form des April-Spielplans zusammengestellt. Also: Checken Sie für zwei Stunden ein in das einzigartige Traditionskabarett der Stadt. Und fröhlich gepfefferte Ostern!

Katharinenstr 17; Tickets: 0341/960 3196 www.kabarett-leipziger-pfeffermuehle.de


Foto: Andrea Kollisi
Foto: Andrea Kollisi

Große Klassiker des Kinos und geniale Filmmusiken, von der Stummfilmzeit bis zu aktuellen Blockbustern, präsentiert die Philharmonie Leipzig in einem bildschönen Filmmusik-Konzert aufgrund der großen Nachfrage erneut am 24. Mai im Kupfersaal. Auf großer Leinwand und mit Einbindung des Raumes als Video-Installation verschmelzen Saal und Orchester zum audio-visuellen, modernen Gesamtkunstwerk. Das Orchester führt durch die Geschichte der Filmmusik und sorgt für ein echtes Live-Erlebnis. Lassen Sie sich in die Traumwelt der Filmmusik entführen, schwelgen Sie in Evergreens und Lieblingsmelodien und tauchen Sie ein in die berühmtesten Filmmusiken, darunter „Schindlers Liste“, „Fluch der Karibik“, „James Bond“, „Tom & Jerry“, „Forrest Gump“, „Mission Impossible“, und viele mehr.

Karten ab 15,- EUR (zzgl. Gebühren) an allen VVK-Stellen und unter www.philharmonie-leipzig.de


SIMON SOMMERHALDER: Solo-Englischhornist des Gewandhausorchesters Foto: Gert Mothes
SIMON SOMMERHALDER: Solo-Englischhornist des Gewandhausorchesters Foto: Gert Mothes

14 Streicher des Gewandhausorchesters spielen am Sonntag, den 7. April im schönen Lindensaal des Markkleeberger Rathauses die populäre Streicherserenade von Peter Tschaikowski. Im ersten Teil des Programms erklingen zwei Instrumentalkonzerte aus der Familie Bach: Simon Sommerhalder, Solo-Englischhornist des Gewandhausorchesters, wird das wunderschöne A-Dur-Konzert für Oboe d’amore von Johann Sebastian Bach spielen; und Peter Bruns, einer der führenden deutschen Cellisten, ist Solist im virtuosen a-Moll-Cellokonzert von Carl Philipp Emanuel Bach, einem typischen Werk der Sturm und Drang-Epoche, für dessen Einspielung er den Cannes Classical Award „Best CD of the Year“ erhielt. Dieses Konzert wird von der Wegener GmbH Heizung*Sanitär*Elektro unterstützt.

www.lindensaalkonzerte.de

Termin: 7. April 2019, 17 Uhr, Großer Lindensaal im Rathaus Markkleeberg

Eintrittskarten à 18 €, ermäßigt 14 €, für Schüler/Studenten 8 € gibt es bei der Ticketgalerie Leipzig (Tel. 0800-2181050), bei der Musikalienhandlung Oelsner (Tel. 0341-9605656) und bei der Tourist-Info Markkleeberg (Tel. 0341-33796718). Bestellungen sind möglich unter tickets@lindensaalkonzerte.de. An der Konzertkasse (ab 16 Uhr) kosten die Karten je 2 € mehr.

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