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16:43 11.06.2021
Wieder nach Herzenslust shoppen und dabei den lokalen Handel stärken – sind Sie dabei? Foto: Markus Spiske/Pixabay.com

Nach dem kühlen Frühling ist sie endlich da, die sommerliche Wärme, nach der sich viele so sehr gesehnt haben. Und entsprechend groß ist das Verlangen, wieder durch die Innenstadt zu flanieren und das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Bei frühsommerlichen Temperaturen einen Schaufensterbummel zu unternehmen – ein Genuss! Und den Ende des Streifzuges durch die kleinen und großen Läden der Geschäftsstraßen mit einer Einkehr im Lieblingscafé krönen – das wäre mit Sicherheit so ganz nach dem Geschmack aller, die Shopping mögen.

Ein Bummel durch unsere Innenstädte ist für gewöhnlich ein Erlebnis, das Abwechslung in den Alltag bringt. Beim Händler um die Ecke einzukaufen hat viele Vorteile: Anprobieren, ausprobieren, beraten lassen, kaufen. Und was noch wichtiger ist: Der Einkauf in der eigenen Stadt unterstützt den stationären Einzelhandel, das Lieblingsgeschäft um die Ecke, und bringt Leben ins Herz unserer Innenstädte.

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Nach den pandiebedingten Einschränkungen der vergangenen Wochen und Monaten ist es nun endlich wieder möglich, direkt vor Ort von Geschäft zu Geschäft zu bummeln. Natürlich bei Einhaltung der aktuell gültigen Vorschriften.

Der Landkreis Nordsachsen lag am vergangenen Dienstag laut Robert-Koch-Institut (RKI) 14 Tage in Folge unter dem Inzidenzwert 35. Durch die anhaltende Unterschreitung des derzeit niedrigsten Schwellenwertes entfiel somit am Mittwoch die Testpflicht beispielsweise für Einkauf und körpernahe Dienstleistungen, in der Gastronomie und Hotellerie, in Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie in Volkshochschulen, Kunst-, Musik- und Tanzschulen. Im Landkreis Nordsachsen gelten damit dieselben Bedingungen wie in der Stadt Leipzig, die ebenfalls seit 14 Tagen unter dem Inzidenzwert 35 liegt.

Bitte eintreten, ohne Testnachweis – Dieses Shoppingvergnügen musste aufgrund der dritten Corona-Welle gar zu lange den Kundinnen und Kunden verwehrt bleiben. Und bei vielen Händlerinnen und Händlern ging es wirtschaftlich an die Substanz. Manche prophezeiten eine Verödung der Innenstädte. Doch jeder und jede kann einen persönlichen Beitragleisten, damit weiterhin Leben im Herzen der Heimatstadt herrscht. Und das ist wichtiger denn je, denn schon vor Corona zeigte sich, dass sich Kauf- und Freizeitverhalten ändert, immer weniger Kundinnen und Kunden zum Shoppen in die Citys kommen. Der Ausbruch der Pandemie verstärkte diese Probleme immens. Während der Lebensmitteleinzelhandel bisher gut durch die Krise kam, leiden viele andere Bereiche des Einzelhandels. Der Internet- und Versandhandel hingegen boomt.

Um Händler in dieser schweren Zeit zu unterstützen und die Innenstädte perspektivisch wieder zu beleben, hatte das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Sächsischen Staatskanzlei die Kampagne #JetztLokalHandeln gestartet. Diese Kampagne betont die Vorzüge des lokalen Handels und zeigt, dass sich der Einkauf und Besuch vor Ort lohnt.

Der beliebteste Grund für den Besuch einer Innenstadt ist mit Abstand das Einkaufen. Die lokalen Händler und Geschäfte sind wichtige Besucher- und Einkaufsmagneten. Und damit auch noch in nachpandemischer Zeit die Boutique, der Fachmarkt, der Buchladen und das Eiscafé Menschen in die “guten Stuben“ von Delitzsch, Eilenburg und Bad Düben locken, ist jeder gefragt – als Kundin beziehungsweise Kunde mit einem Einkauf vor Ort. hb/PM

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