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14:04 16.04.2021
In Leipzig einkaufen mit Termin: Auf www.lvz.de/Click-and-Meet gibt es eine Auswahl an Geschäften, die sich – sofern es die aktuellen Corona-Regeln erlauben – an „Click and Collect“ sowie „Click and Meet“ beteiligen. Foto: LVZ

Landkreise und Kreisfreie Städte haben in Sachsen seit dem 6. April die Möglichkeit zur inzidenzunabhängigen Öffnung von Click-and-Meet-Angeboten, wenn die maximale Bettenkapazität von 1300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Patienten auf Normalstation nicht erreicht ist. Damit verbindet sich zusätzlich zu den bisherigen Bestimmungen die Auflage, dass Kunden und Besucher zur Nutzung ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorlegen müssen. Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung schreibt für den Fall, dass mehr als 1300 Betten auf Normalstationen mit Covid-Patienten belegt sind, eine Rückkehr zum Lockdown vor. Soweit der Selbsttest zur Erfüllung der Testpflicht genügt, ist dies durch eine dokumentierte Selbstauskunft nachzuweisen. Eine entsprechende Bescheinigung zum Ausdrucken ist zu finden unter www.coronavirus.sachsen.de.

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Engagiert rund um die Uhr

Notdienst, Botendienst und vieles mehr: Apotheken leisten wichtigen Service

Wer dringend Medikamente benötigt, bekommt sie auch. Das gilt nicht nur nachts, an Wochenenden und Feiertagen, sondern auch für Corona-Risikopatienten und Menschen in Quarantäne. Denn neben dem flächendeckenden Nacht- und Notdienst bieten Sachsens Apotheken auch Botendienste an – so erhalten auch Menschen, die nicht in die Apotheke kommen wollen oder können, zuverlässig ihre Arzneimittel. Göran Donner, Vizepräsident der Sächsischen Landesapothekerkammer, informiert über die wichtigen Aspekte.

Herr Donner, Sie sagen: Apotheken sind viel mehr als nur „Arzneimittelausgabestellen“.

Das ist richtig. Apotheken sind für die umfassende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln zuständig. Diese wichtige Gemeinwohlpflicht endet weder an der Apothekentür noch außerhalb der Öffnungszeiten der Apotheke. Für viele Menschen sind wir überdies erster Ansprechpartner in Sachen Gesundheit – nicht nur, weil wir kompetent und zuverlässig sind. Wir sind auch – weil wohnortnah – einfach zu erreichen und damit stets ansprechbar. Die Nacht- und Notdienste wie auch die Botendienste sind der beste Beweis. All diese Zusatzleistungen erbringen wir Apotheker auch in Sachsen mit viel Engagement.

Wie hoch ist denn die Nachfrage nach Botendiensten?

Die ist seit Beginn der Corona-Pandemie tatsächlich gestiegen. Denn wir versorgen auf diesem Weg ja nicht nur Patienten, die zum Beispiel aufgrund einer Behinderung oder Immobilität nicht in die Apotheke kommen können. Auch viele Corona-Risikopatienten – die aufgrund von Vorerkrankungen oft auf Medikamente angewiesen sind – scheuen den Weg. Und schließlich benötigen auch Menschen in Quarantäne Arzneimittel – von der Tablette bei Zahnschmerzen bis zu ihrer Dauermedikation. Die Beratung erfolgt in diesen Fällen in der Regel telefonisch.

Und wer nimmt den Nacht- und Notdienst in Anspruch?

Pro Dienst kommen in ganz Deutschland etwa 20 000 Patienten – sei es, weil die heimischen Arzneimittelvorräte Lücken aufweisen oder weil der ärztliche Bereitschaftsdienst Medikamente verordnet hat. Die größte Patientengruppe dabei sind Kinder.

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